SpaceX hat jetzt 100.000 Starlink-Terminals an Kunden ausgeliefert, die sich für den Internet-from-Space-Service des Unternehmens angemeldet haben.

Elon Musk, CEO von SpaceX, veröffentlichte die Nachricht am Montag, dem 23. August, in einem Tweet. Dies bedeutet, dass das Unternehmen in nur sechs Monaten 90.000 neue Kunden zu seinem Beta-Dienst hinzugefügt hat. Das Unternehmen öffnete Starlink im Oktober 2020 für seine ersten zahlenden Kunden und bedient nun 12 Länder, weitere sind in Vorbereitung.

Starlink verwendet eine Konstellation kleiner Satelliten in einer erdnahen Umlaufbahn, um mit einer Starlink-Schüssel Breitbandverbindungen zu Kunden am Boden zu senden.

SpaceX schickt seit Mai 2019 Starlink-Satelliten in die Umlaufbahn, von denen derzeit mehr als 1.700 die Erde umkreisen.

Ziel ist es, den Planeten mit erschwinglichen und zuverlässigen Breitbandverbindungen zu versorgen, mit besonderem Fokus auf Gemeinden in abgelegenen Gebieten, die wenig oder keinen Zugang zu anständigen Internetdiensten haben.

Starlink sagt, dass die aktuellen Download-Geschwindigkeiten über seinen Dienst bei etwa 100 Mbit/s liegen sollten, obwohl Online-Berichte darauf hindeuten, dass sie zwischen 60 Mbit/s und 150 Mbit/s liegen können.

So melden Sie sich bei Starlink an

Zuerst müssen Sie herausfinden, ob der Beta-Service von Starlink in Ihrer Region verfügbar ist. Gehen Sie dazu einfach auf die Website und geben Sie Ihre Daten ein. Wenn es zugänglich ist, werden Sie aufgefordert, sich anzumelden.

Kunden in den USA müssen 499 US-Dollar für die erforderliche Hardware und dann 99 US-Dollar pro Monat für den Internetdienst bezahlen. Die Versand- und Bearbeitungskosten betragen 50 US-Dollar, die Steuern betragen etwa 33 US-Dollar. Sie können den Ball ins Rollen bringen, indem Sie eine Anzahlung von 99 US-Dollar überweisen, und Sie erhalten eine Benachrichtigung, wenn Ihre Bestellung versandfertig ist. Beachten Sie das Kleingedruckte am Ende der Seite: „Je nach Standort kann die Ausführung einiger Bestellungen sechs Monate oder länger dauern.“

SpaceX ist nicht das einzige Unternehmen, das daran arbeitet, Internetverbindungen über erdumlaufende Satelliten bereitzustellen. OneWeb mit Sitz in Großbritannien baut ebenfalls eine Konstellation auf, deren jüngste Satellitenserie erst vor wenigen Tagen himmelwärts ging. Mit 288 Satelliten im Orbit und weiteren unterwegs plant OneWeb, bis Ende dieses Jahres einen Test-Breitbanddienst in Alaska und Kanada zu starten, weitere Standorte sollen 2022 folgen. Amazon hat auch Pläne für seinen Project Kuiper-Dienst skizziert, der umfassen eine Konstellation von etwa 3.200 Satelliten, obwohl das Unternehmen noch keine Starts durchgeführt hat.

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